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Tonerstaub: Kyocera Mita informiert

9. Februar 2007
In verschiedenen Publikationen und Fernsehreportagen, wird seit 1998 immer wieder behauptet, dass Emissionen von Laserdruckern und Kopierer sowie Tonerstäube giftig sein sollen. Auch werden in diesem Zusammenhang Produkte von Kyocera Mita genannt. Kyocera Mita nimmt dazu Stellung.
Alle Geräte von Kyocera wurden und werden entwickelt, um die Vorgaben des Blauen Engel, des Nordic Swan aus Skandinavien und des japanischen EcoMark zu erfüllen. Dazu gehören emissionsarme Drucker und Multifunktionsgeräte wie auch ungiftiger Toner.

Prüfung des Toners
Der Toner wurde in einem durch die Direktive 88/320/EEC akkreditiertem Labor nach den OECD Standards EU 96/54/EC und 62/69/EEC getestet. Es handelt sich dabei um verschiedene Tests auf toxische und allergene Wirkungen. Die Tests waren negativ. Es wurde kein allergisches oder toxisches Potential festgestellt Angelehnt an die "Prüfgrundsätze für Geräte mit elektrofotografischer Drucktechnologie" (BG Prüfzert) des Fachausschusses Verwaltung der Berufsgenossenschaft, wurden an Kyocera Tonern neben der Bestimmung der Schwermetalle, eine toxikologische Bewertung mittels Makrophagentest des Instituts für Hygiene und Arbeitsmedizin des Universitätsklinikum Essen vorgenommen.

Ergebnis:
- Es wurden keine gesundheitsschädlichen Mengen an Schwermetallen gefunden!
- Die Tonerproben zeigten im Makrophagentest keine toxische Wirkung.
- Bewertung: "Bei bestimmungsgemäßen Umgang sind keine
  gesundheitsschädlichen Wirkungen zu erwarten".

Zu den Schwermetallen ist noch folgendes hinzuzufügen:

Auf dem nachfolgendem Bild ist das Foto einer 10.000 fachen Vergrößerung eines Tonerpartikels zu sehen. Die durchschnittliche Tonergröße beträgt 7 Mikrometer = 7*10 hoch minus 6 Meter oder 0,007 mm.

Bildmitte: In dem aufgeschnittenen Partikel (30.000 fache Vergrößerung) erkennt man dass der größte Teil (ca 55% des Gewichtes) des Tonerpartikels aus einem Harz (Kunststoff) besteht. In diesem Harz eingeschlossen befindet sich der Farbstoff, in diesem Fall das Magnetit mit ca. 40% Gewichtsanteil. In diesem Harz sind noch andere weichere Kunststoffe (Wachse) eingeschlossen, die wichtig für den Schmelzvorgang auf das Papier sind.

Bild oben rechts: Das Magnetit ist eine Eisen- Sauerstoffverbindung (Fe3O4), die eine kristalline Form aufweist. Verunreinigungen aus anderen Metallen und Schwermetallen befinden sich im ppm Bereich (ppm = parts per million) an Stelle der Eisenatome fest im Kristallgitter eingebunden. Durch diese festen Strukturen, Magnetit eingebettet in Kunststoff und die Schwermetalle in fester Verbindung mit dem Magnetit, sind die Schwermetalle nicht bioverfügbar und werden auch in der Lunge nicht freigesetzt. Auch beim Einschmelzvorgang auf das zu bedruckende Papier reicht die Fixiertemperatur bei weitem nicht aus, die Verbindungen zu zerstören und Schwermetalle freizusetzen. Typical Kyocera Mono-Component Magnetic Toner ModelMagnetite(Fe3O4)WAXStyrene-Acrylic resinCross SectionMagnetiteCrystallization (Inverse Spinel)O atomFe atomreplacement Co,Ni,Mn,Cu,Zn etc.Toner SEM Image 10,000timesTEM Image 30,000times
Prüfung der Geräte
Ferner werden Kyocera Laserdrucker, Multifunktionsgeräte und Toner als Gesamtsystem beim Fraunhofer WKI Institut in Braunschweig in einer klimatisierten Reinkammer nach genormten Messmethoden auf Tonerstäube, Ozon und flüchtige organische Verbindungen hin untersucht. Bei den getesteten Geräten sind die gemessenen Emissionen unter den strengen Grenzwerten des neuen Blauen Engel, die das Umweltbundesamt in der RAL UZ 85 und RAL UZ 114 als Anforderung für das Umweltzeichen "Blauen Engel" für Drucker und Multifunktionsgeräte vorsieht.

Diese neuen Messverfahren und Kriterien wurden durch ein Forschungsprojekt des Umweltbundesamtes, zusammen mit der Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung (BAM) und einem angeschlossenem Rundversuch mit verschiedenen Instituten, in über zweijähriger Arbeit Anfang 2004 festgelegt. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Messung eines Gesamtsystems aus Drucker, Multifunktionsgerät zusammen mit dem eingesetzten Toner und Papier, so wie es auch in der Realität der Fall ist.

Aufgrund der Ergebnisse dieser umfangreichen Untersuchungen ist davon auszugehen, dass eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Kyocera Laserdrucker, Multifunktionsgeräte und Toner im höchsten Maße unwahrscheinlich ist. Um einer Inflation von Umweltzeichen vorzubeugen, konzentrieren wir uns auf ein Umweltzeichen, dass des Blauen Engel.

Verfasser: Detlef Herb, Dipl.-Ing.
Referent Umwelt + Gerätesicherheit
KYOCERA MITA DEUTSCHLAND GmbH Mollsfeld 12 * 40670 Meerbusch
Tel.: 02159/918-373 * Fax: 02159/918-106 <http://www.kyoceramita.de>

Hintergrundinformationen

KYOCERA MITA Europe B.V., Niederlassung Schweiz.
Kyocera Mita ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Dokumenten-Management. Die Produktpalette umfasst netzwerkfähige ECOLaser-Drucker, digitale Kopier- und Multifunktionssysteme sowie effiziente Lösungen im Output Management. Als global einziger Hersteller setzt Kyocera Mita mit der ECOSYS-Technologie langlebige Komponenten in allen Produkten ein und garantiert damit niedrigste Druckkosten und lange Wartungsintervalle.
Mit Sitz in Zürich-Altstetten steuert die Kyocera Mita ihre Schweizer Vertriebs-, Marketing- und Service-Aktivitäten.

Kyocera Mita ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der japanischen Kyocera Corporation. Der Konzern gehört zu den Fortune 500 und ist ein führender Hersteller von High-Tech-Keramik, elektronischen Komponenten, Solarzellen und Mobiltelefonen.


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